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Peking-Ente
Bahnhof von Peking |
[Katrin und Juni:] Nach 40-stündiger Zugfahrt mit vier netten chinesischen Mitreisenden, mit denen wir an den zwei Abenden ein paar Vokaleln übten (die wir am nächsten Tag natürlich schon wieder vergessen hatten – Chinesisch ist wirklich keine leichte Sprache), kamen wir am 09.05. in Peking an.
Was für eine riesige Stadt!! ALLES ist riesig: die Häuser, die Straßen... nur die Menschen sind klein?!
Eine billige Unterkunft zu finden ist natürlich so gut wie unmöglich, selbst die Youth Hostels (bei uns: Jugendherbergen) verlangen 80 Yuan (8 Euro) pro Bett (sind allerdings zugegebenermaßen auch wesentlich luxeriöser als bei uns).
Statt der 160 Yuan, die wir dort in einem 4-Bett-Zimmer gezahlt hätten, blieben wir lieber in unserem gemütlichen Hotelzimmer mit eigenem Bad für 180 Yuan.
Die Verbotene Stadt |
Hier gab’s auch endlich mal wieder TV mit Sportsender! Ein morgendliches NBA-Spiel mit spannendem Ausgang hätte uns dann allerdings auch fast eine Zugfahrt gekostet:
die 75 Minuten nach dem Abpfiff gestalteten sich mal wieder besonders spannend!
Die Zugtickets in Richtung chinesisch-mongolischer Grenze für den folgenden Tag hatten wir bereits in der Tasche, fehlte nur noch das mongolische Visum, welches wir an diesem Tag bis 11.00 Uhr von der Botschaft abholen mussten.
Erst standen wir an der falschen Bushaltestelle, dann war der Weg doch länger als wir ihn in Erinnerung hatten, das zügige Gehen wechselte schließlich in sehr zügiges Laufen, bis Juni letzten Endes durch eine Abkürzung über die österreichische Botschaft um punkt 11.00 Uhr bei den Mongolen vor dem Schalter stand!
Zum Glück! Denn der Kauf der Zugtickets einige Tage zuvor war bereits ein Abenteuer für sich gewesen, welches wir nur ungern wiederholen wollten.
Die Wartezeit für das Visum verbrachten wir mit Besichtungen der Verbotenen Stadt, des Sommerpalastes, der chinesischen Mauer bei Simatai (ca. 130km nord-östlich von Peking) und einer Peking-Ente.
Die grandiose Chinesische Mauer |
Die überraschend große Verbotene Stadt bestaunten wir zusammen mit einer erträglichen Anzahl von Touristen, den eigentlich schöneren Sommerpalast mussten wir leider zwischen erheblich mehr Menschenmassen erkunden.
Die Mauer fanden wir dafür nahezu menschenleer vor, so dass wir die 3-stündige Busanreise nicht bereuten und das grandiose Bauwerk in einer 4-stündigen "Klettertour" bestaunten.
So verließen wir Peking am 17.05. um viele Eindrücke reicher und voller Erwartung: ob unsere Motorräder hinter der Grenze wohl wirklich noch auf uns warten??!
Weitere Bilder findest du hier: Peking-Ente



