Unsere Fortbewegungsmittel


Nach langem Überlegen und Diskutieren auf der Suche nach der utopischen, eierlegenden Wollmilchsau wurden eine Suzuki DR 650SE (Bj. 2000) und eine KTM LC4 Sixdays (Bj. 2001) angeschafft.

 

[Katrin:] Bei den langen Überlegungen wurde von mir die DR lange favorisiert - alleine schon wegen der Größe/Höhe im Vergleich zur KTM. Mit meinen 1,61m war das für mich zunächst der wichtigste Punkt in der Anschaffung.

 

Die DR kauften wir gebraucht von einem Händler mit knapp 5000 km. Anschließend bekam sie ein neues WILBERS-Federbein, Stahlflexleitungen, CLS-Kettenschmiersystem, einen Reifenhalter und einen 20 Liter Tank von Juni´s alter DR 500 (an welchen es nicht so leicht war, die Sitzbank passend zu montieren). Die Sitzbank selbst ließen wir noch bei Fa. Jungbluth in der Eifel ab- und härter polstern.

Für den Kofferträger beauftragten wir Michael und Ulli der KTM-Vertragswerkstatt „Pirate Racing“ aus den alten Trägerteilen von meinem ersten Motorrad (einer Suzuki GS500) einen passenden für die DR zu bauen (was auch super gelungen ist, Micha!).

 

Jetzt ist die DR gut gerüstet, ich komme mit den Füßen prima an die Erde und freue mich, dass mein neues Gefährt so sanft schnurrt wie ein Kätzchen. [:Katrin]

 


Die KTM hat – wie auch die DR – eine Hawkerbatterie und 2 zusätzliche Stromleitungen bekommen, um einen kleinen GPS-Empfänger (Geko201), den Sprechfunk und – bei Bedarf - unsere beheizbaren Klamotten (der Fa. Gebring aus Holland) anzuschließen. Darüber hinaus gab’s den Tank der Adventure, die Gepäckbrückenverbreiterung von Touratech, eine Zigarettenanzünderdose im Cockpit und natürlich auch das Kettenschmiersystem. Die H+B Koffer von ebay hängen an einem von unserem lieben Freund Thommy modifizierten Träger, der ursprünglich an eine DR650 gehörte. Sämtliche Koffer hat Katrin mit ca. 1cm dicken Isomatten ausgekleidet.

 

Zu guter letzt sollte natürlich noch eine fachmännische Inspektion des Motors in der Fachwerkstatt durchgeführt werden, bei der sich dann heraus stellte, dass ein Zahnrad der Kickstarter-Einheit ein paar Zähne eingebüßt hatte und deren Überbleibsel munter mit durch den Ölkreislauf wanderten. Außerdem war der Kolben geschrumpft. Das ganze natürlich 1 Woche vor unserem Umzug von Köln nach Lüneburg zu meiner Schwester Jasmin und Markus, dem alten Schwager;. Letztendlich bekam ich einen überholten Austauschmotor, der erst einmal eingefahren werden musste.

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