«zur ÜbersichtMonday, 5. September 2005

Mongolei:

Ulaan Baatar Bahnhof
  • 1Euro sind 1400 Tugrug (Stand 09/05)
  • Ein Liter Super kostet umgerechnet ca. 0,60Euro (Stand 09/05)
  • Einen Liter Vodka bekommt man ab 2Euro
  • Ein 0,5l Bier kostet ca. 0,70Euro
  • Ein Snickers kostet 0,35Euro
  • In Ulaan Baatar kann man für 10Euro zu zweit fürstlich Essen gehen; es ist auch möglich für die Hälfte zu Essen
  • Touristencamps sind allerdings mittlerweile gut auf Besucher eingestellt und verlangen durchaus 'westliche' Preise (kann schon mal 40$/Nacht inkl. Essen betragen)
  • 70% der Strassen sind Pisten in unterschiedlichstem Zustand; hier sind Geländewagen wirklich angebracht (im Gegensatz zu Deutschland ;-))
  • GPS (oder Kompass) ist sehr hilfreich, da es so gut wie keine Beschilderung gibt und einige Karten definitiv falsche Strassen, bzw. Straßenverläufe angeben (letzteres liegt vermutlich an der Tatsache, dass für kaum noch befahrbare Pisten einfach individuell + querfeldein ein "neuer" Weg erschlossen wird, wodurch mit der Zeit zahllose Wege entstehen, die auch gern mal ein paar km abseits sein können)
  • An den Ein- und Ausfallstrassen größerer Orte gibt es Kontrollpunkte, die aber i.d.R. nur Autos anhalten (auf 2 o. 3 Hauptstrassen wird eine Maut erhoben; die Einfahrt nach Ulaan Baatar kostet für ein Motorrad 0,30Euro)
  • Da 'TheNorthFace' in China produzieren lässt, kann man äußerst günstig deren Produkte erwerben (Regen-, Winter- und Windstopperjacken für 30Euro !)
  • Auch hier wird gnadenlos vorgedrängelt, auch mit Körpereinsatz

 

Die Mongolen sind - wie die Russen im allgemeinen auch - sehr freundliche Menschen. Sie sprechen leider nur selten Englisch, es ist aber möglich sich mit Händen und Füssen zu verständigen, auch wenn sie oft leider ein wenig begriffsstutzig zu sein scheinen. Sie sind ebenfalls sehr neugierig und fassen auch gern ohne zu fragen alles an (oder steigen auch gerne mal ungefragt aufs fremde Motorrad ;-)).

 

Es ist mongolische Sitte, Fremde sehr schnell zu Speis und Trank einzuladen. Dies kann sich zu einem Problem entwickeln, wenn man den Geschmack der Mongolen nicht besonders teilt (betrifft oftmals den allgegenwärtigen Airak = gegorene und gesalzene Stutenmilch) und versucht das Angebot abzulehnen.

 

Das kann als unhöflich aufgefasst werden. Der Vorteil dieser Gastfreundlichkeit ist selbstverständlich die Problemlosigkeit, mit der in der Weite der mongolischen Steppe oder Wüste eine Schlafgelegenheit - in Form einer Ger - gefunden werden kann, wenn man sich mal wieder verfahren oder in der Zeit verkalkuliert hat.

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